Ursprünglich war die Kastenmühle, die heutige Weidachmühle, ein Nebenbetrieb der mittelalterlichen Burg. Im "Kasten", einem massiven abschließbaren Behälter, wurde Getreide für Notzeiten aufbewahrt. Für den Betrieb der Kastenmühle bestand seit jeher ein Wehr in der Loisach. In neuer Form entstand es in den Jahren 1926/27 im Zuge der Hochwasserfreilegung der Stadt.
Als eines der ersten Walzenwehre mit Floßgasse und Fischtreppe können die Floße die Stufe mittels einer Durchfahrt passieren und die Fische am Wehr vorbei flussaufwärts ziehen. 1991 begann man mit dem vollständigen Neubau, der im Frühjahr 1994 vollendet wurde. Mit seiner historisch nachempfundenen Konstruktion ist die aufwändige Holzbrücke ein prägender Blickfang zwischen Alt- und Neustadt.
