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Neues vom Bürgermeister

zu aktuellen Themen!

Pressemitteilung zur aktuellen Lage durch Verbreitung des Coronavirus

Wir können leider nicht abschätzen, wie sich die Verbreitung des Coronavirus in nächster Zeit weiterentwickelt.
Die Stadt Wolfratshausen weist deshalb auf folgende Schutzmaßnahmen im Stadtbereich hin:
Im Zuge der Allgemeinverfügung und der Anordnung durch die Staatsregierung werden ab Montag alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Vorrausichtlich bis zum 19. April 2020. Es gilt ein Betretungsverbot für Kinder in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Tagesstätten.
Es wird Ausnahmen für Kinder geben, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und
-    Die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
-    Die Kinder nicht in Kontakt mit infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
-    Die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das RKI aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist, bzw. 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen
Zu den Bereichen der Kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
Dies bedeutet, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Kindertageseinrichtung betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen.
Eine Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler wird aufrecht erhalten, um in Bereichen der kritischen Infrastruktur die Arbeitsfähigkeit der Erziehungsberechtigen zu ermöglichen. Welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen, ist oben aufgeführt. Die Notfallbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler. In den Fällen, in denen Schülerinnen und Schüler regelmäßig an der offenen Ganztagsbetreuung oder der Mittagsbetreuung teilnehmen, ist diese weiterhin sicherzustellen. Die Notfallbetreuung wird für Kinder in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 sichergestellt.

Ergänzend habe ich mit den Einrichtungen folgendes beschlossen:
Ab Montag, 16.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 bleibt die Musikschule geschlossen. Entfallene Unterrichtszeiten werden nachgeholt.
Die Büchereien in Wolfratshausen und in Waldram bleiben ebenfalls geschlossen, ich möchte aber auf die Nutzung der Online Leihe und den Online Katalog hinweisen (https://stadtbuecherei.wolfratshausen.de/)
VHS Kurse werden ab Montag bis einschließlich 19.04.2020 nicht stattfinden. Für die Kurse werden Ersatztermine vereinbart.
Weitere Maßnahmen werden im Laufe der nächsten Woche entschieden.
Unser Ziel muss sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gerade zum Schutz von älteren und kranken Menschen ist es wichtig diese Maßnahmen zu ergreifen. Die Staatsregierung empfiehlt grundsätzlich von der Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen abzusehen. Viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt, wir bitten alle Vereine und Veranstalter sich dem anzuschließen.
Unser Ziel muss es sein, die Ausbreitung einzudämmen. Ich bitte Sie deshalb in Eigenverantwortlichkeit zu handeln, jeder von uns kann durch Vorsichtsmaßnahmen eine Ansteckung verhindern.
Ich bitte um Ihr Verständnis, diese Maßnahmen sind zum Wohle unser aller. Je konsequenter derzeit die Maßnahmen umgesetzt werden desto schneller erreichen wir wieder den Normalzustand.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Heilinglechner
1. Bürgermeister


Ab Herbst übernehmen zwei neue Pächterinnen das Rathaus Café:

Rita Schmid vom Café Ratscherl aus der Königsdorfer Straße und
Konditormeisterin Barbara Schramm-Kastl werden gemeinsam das Café führen.

Bürgermeister Klaus Heilinglechner lud zur offiziellen Vorstellung die Presse ins Rathaus ein. „Der Stadtrat hatte sich im Januar in nichtöffentlicher Sitzung mehrheitlich für das Konzept eines Cafés entschieden und auf die genaue Prüfung des wirtschaftlichen Hintergrunds großen Wert gelegt“, so der Bürgermeister.
Bis alle angeforderten Unterlagen vorlagen, zog sich der Bewerbungsprozesses deshalb hin. „Wir haben den Damen einiges abverlangt“, erklärt Bürgermeister Klaus Heilinglechner, „nun freuen wir uns sehr, dass die Entscheidung gefallen ist.“

 


In der Sitzung vom 11. Februar bekamen Rita Schmid und Barbara Schramm-Kastl für ihr Konzept vom Stadtrat den Zuschlag: „Mein Traum war es immer, ein Café zu führen“, sagt die Wolfratshauser Hauswirtschaftsmeisterin Rita Schmid, die seit acht Jahren zusammen mit ihren
Töchtern das Café „Ratscherl“ betreibt. Vier Quadratmeter groß ist ihre Küche in der Königsdorfer Straße, 25 Plätze hat das kleine Café: „Wir freuen uns sehr, dass wir uns nun auf 65 Plätze vergrößern und künftig unseren Gästen auch 30 Außenplätze im Innenhof bieten können“, sagt
Rita Schmid, die gemeinsam mit Konditormeisterin Barbara Schramm-Kastl von der „Busserl Manufaktur“ das Café führen wird.

Bewährtes Team

Die beiden Damen ergänzen sich: Die selbstgemachten Pralinen aus der „Busserl Manufaktur“ haben in Wolfratshausen ihre Kunden gefunden, die Kuchen und der Mittagstisch von Rita Schmid sind beliebt. Deshalb soll das bestehende Konzept des Café Ratscherl auch weitestgehend
übernommen und in Zukunft ausgebaut werden: In den neuen Räumlichkeiten wird es hausgemachten Kuchen geben, Kaffee von der Murnauer Café Rösterei, täglich von 12 Uhr bis 14 Uhr Mittagstisch und feine Pralinenspezialitäten sowie Torten von Konditormeisterin Schramm-
Kastl. Erweitert wird das Angebot durch eine Frühstückskarte und täglich warme Snacks.
Außerdem geplant: Eine offene Küche und eine kleine Backecke, in der man bei der Pralinenproduktion zusehen kann. „Der Kontakt von der Backstube zu den Gästen ist uns wichtig und wir legen großen Wert auf Qualität“, erklärt Konditormeisterin Schramm-Kastl. Die Inneneinrichtung werden die Damen von der Königsdorfer Straße mit ins Rathaus Café nehmen. „Wir wünschen uns gemütliche Sitzgruppen und dass unsere Gäste einen freien Blick auf unsere Kuchen und Pralinen haben. Die meisten Gäste können dann nicht widerstehen“, sagt Rita Schmid und lacht herzlich. „Wir möchten, dass unser Café auch weiterhin ein gemütlicher Treffpunkt in Wolfratshausen ist.“

Eröffnung im Herbst

Unterstützt werden die Damen bei ihrem Vorhaben von ihren Familien: Zwei Töchter von Rita Schmid arbeiten bereits jetzt im Café mit und auch Barbara Schramm-Kastl kann mit familiärer Unterstützung rechnen. Den Pächterinnen ist klar, dass mehr Personal benötigt wird als bisher:
„Bewerber haben bereits unaufgefordert ihre Unterlagen bei uns abgegeben. Außerdem haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Integration einer Mitarbeiterin aus den Oberland-Werkstätten gemacht“, erzählt Rita Schmid. Ihr integratives Engagement möchte die Hauswirtschaftsmeisterin auch in Zukunft im Rathaus Café fortführen. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Café zum Wirtefest am 12. September 2020 eröffnen. Täglich von 8 bis 18 Uhr wird das Café für seine Gäste geöffnet haben, montags ist Ruhetag. Doch bevor die Räume wieder gastronomisch genutzt werden können, wird die Stadt das Café sanieren. „Die Räumlichkeiten wurden seit 25 Jahren gewerblich betrieben, nun müssen sie auf den aktuellen Stand gebracht werden“, erklärt Bürgermeister Klaus Heilinglechner.

Pressemitteilung vom 19.02.2020

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Bauantrag zum Neubau „Gemeinsam Wohnen Wolfratshausen“, Sauerlacher Straße 15

Die Vielzahl von Desinformationen und Leserbriefen zu diesem Thema veranlassen mich, die Fakten nochmals zusammenzufassen.
Der Stadtrat hat am 18.10.2016 in öffentlicher Sitzung einstimmig folgendes beschlossen:

„Auf der Grundlage des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes und unter Erhalt und Sanie-rung des denkmalgeschützten Gebäudes auf dem Grundstück an der Sauerlacher Str. 15 soll eine Baugenossenschaft gefunden werden, die ein Mehrgenerationenwohnhaus errichtet.
Hierbei ist besonders zu beachten:

  • Dass es in Bezug auf die architektonische Gestaltung eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfratshausen gibt
  • Die Stadt Wolfratshausen bei der Vergabe der Wohnungen im Vergabegremium ein Stimmrecht erhält
  • Der Prozess der Mieterfindung ein öffentlicher ist, im Zuge dessen die Wolfratshauser/innen zunächst mit der Idee eines
    Mehrgenerationenhauses vertraut ge-macht werden sollen, sowie sich dann eine geeignete Mieterschaft findet,
    welche die Idee des Mehrgenerationenhauses tragen kann und will.
    Dazu gehören z. B.
    • Nachbarschaftliches Engagement
    • Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung unter den Generationen
    • Gemeinschaftliche Aktivitäten  
  • Dass ggf. ein barrierefreier Gemeinschaftsraum entsteht

Mind. 50-70 % der entstehenden Wohneinheiten soll EOF-geförderten Wohnraum darstellen.
Auf dem Grundstück ist neben Wohnraum auch die Möglichkeit für ein Büro mit weiteren Räumlichkeiten in der Größenordnung von ca. 100m² zur Nutzung für eine Organisation, die sich der Nachbarschaftshilfe verpflichtet, zu schaffen.
Die Weitergabe des Grundstückes kann sowohl im Erbbaurecht als auch als Verkauf erfolgen.

Die für die Stadt Wolfratshausen wirtschaftlich günstigste Variante ist zu bevorzugen.
Insbesondere die städtebauliche sensible Lage an der Kreuzung Sauerlacher Str./Am Floßkanal, sowie die Architektur der Nachbargebäude sind städteplanerisch zu beachten und in das Konzept einzuarbeiten.“

Dieser Beschluss wurde exakt umgesetzt:

„Auf der Grundlage des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes“ bedeutet, dass das im Februar 2014 eingeleitete Verfahren zur 16. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19a nicht fortgesetzt und nicht als Grundlage für eine konkrete Bebauung genutzt werden soll. Dieses Änderungsverfahren sollte das Baurecht auf das Denkmal und angrenzende, in der Höhen-entwicklung und Grundfläche reduzierte Gebäude verteilen und durch das Abrücken der Gebäude von der Straßenkante Verbreiterungen der Verkehrsfläche zugunsten der Schulwegsi-cherheit ermöglichen.
Gemäß dem Beschluss vom Oktober 2016 ist Planungsgrundlage des Neubaus für jeden Inte-ressenten, der seit 18.05.1983 rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 19A, der in Fortsetzung der Gebäude Sauerlacher Str. 13 und 13a eine zwingend viergeschossige und parallel zur Straße Am Floßkanal einen 22m langen und 15m tiefen Bauraum für ein zwingend fünfge-schossiges Gebäude jeweils mit 22-28° geneigtem Satteldach festsetzt. Das Gebäude Sauerlacher Str. 15 ist in diesem Bebauungsplan mit dem Hinweis „aufzuhebendes Gebäude“ ver-sehen und nicht als Denkmal gekennzeichnet, weil es erst im Zuge der Fortschreibung von 1984 in die Denkmalliste aufgenommen wurde. Es soll nach dem ausdrücklichen Wunsch der Stadt dennoch erhalten werden.
Die Mehrzahl der notwendigen Abweichungen für das beantragte Vorhaben ergibt sich aus den Forderungen der Stadt, den denkmalgeschützten Altbestand zu erhalten (hierzu zählen die beantragten Überschreitungen bei der überbauten Grundstücksfläche sowie die Überschreitung der Zahl der Vollgeschosse im westlichen Teil des Grundstücks) und zusätzlich ein um 2m verschmälertes Grundstück weiterzugeben, um eine Aufweitung der Straße Am Floßkanal zu ermöglichen.

Die Forderungen „in Bezug auf die architektonische Gestaltung eine enge Zusammen-arbeit mit der Stadt“ zu pflegen und nach „Erhalt und Sanierung des denkmalgeschütz-ten Gebäudes“ führten zu einer frühzeitigen Einbindung der Denkmalbehörden (Landratsamt und Landesamt).
Aus den Vorgesprächen, an denen die Stadt teilnehmen konnte, ergaben sich der Antrag auf eine geringere Dachneigung für den Kopfbau und der Wunsch des Landesamtes, den Bauantrag für das Denkmal erst nach einer Besichtigung des geräumten Gebäudes einzureichen.

Obwohl sich die vorgenannten Abweichungen direkt aus den Bedingungen der Stadt für die zukünftige Nutzung des Grundstückes ergeben haben, wurde das Landratsamt frühzeitig (nach Abschluss des Erbpachtvertrages aber vor Einreichung eines Bauantrages) eingeschaltet, um abzuklären, ob aus juristischer Sicht Bedenken hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit bestehen.

Es steht jedem Bauherrn frei, Anträge auf Befreiungen von den Festsetzungen eines Bebau-ungsplanes zu stellen. Im Fall des Vorhabens Sauerlacher Str. 15 widerspricht die Errichtung einer Mauer den bestehenden Festsetzungen, weshalb vorab mit der Genehmigungsbehörde besprochen wurde, ob für diese überhaupt eine Befreiung im Bereich des Möglichen liegt. Ein wesentliches Argument ist in diesem Zusammenhang die enorme Lärmbelastung und der Mangel an alternativen Standorten für die Freifläche. Bei der Aufstellung des Bebauungsplanes war dieses Problem noch nicht derart präsent, so dass der Bebauungsplan es nicht als städtebaulichen Konflikt bearbeiten konnte. Vergleichbare Fälle hat es im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 26 an der Schießstättstraße gegeben, wo ebenfalls bis zu 3,50m hohe Lärmschutzeinrichtungen mittels Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ermöglicht wurden. Auch hier ist die positive Entscheidung auf die Notwendigkeit zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen durch das gestiegene Verkehrsaufkommen begründet.

Selbstverständlich ist die Erteilung einer Befreiung nur möglich, wenn die Stadt zustimmt. Allerdings reicht diese Zustimmung der Stadt nicht aus, um eine Genehmigung durch das Landratsamt sicherzustellen.
Diese Vorgehensweise stellt keine bevorzugte Behandlung der MARO dar, auch wenn die Stadt natürlich ein besonderes Interesse daran hat, dass das von ihr selbst gewünschte Vor-haben eines genossenschaftlichen Mehrgenerationenwohnprojektes an dieser prominenten Örtlichkeit zur Umsetzung kommt.

Baumpflanzaktion

Am 14.11.2019 findet gemeinsam mit dem TSV Wolfratshausen eine Baumpflanzaktion statt. Dabei werden, im Rahmen der geplan­ten Neuanpflanzungen, 25 Flatterulmen im ,,Gewerbepark An der Loisach" am Loisach­Radweg gesetzt.

Vereinszuschüsse

Stadt unterstützt örtliche Vereine jährlich mit rund 1,2 Millionen Euro

1. Bürgermeister Klaus Heilinglechner und die Mitglieder des Stadtrates besuchten ende Oktober das "Projekt Schlesierstraße".

Die StäWo beschreibt das Projekt so:

"Unser Projekt, "geförderte Mietwohnungen in der Schlesierstraße zu einkommensorientierten Mieten" bietet durchdachte, moderne Mietwohnungen, gute Nahversorgung, schnelle Erreichbarkeit der Münchner Innenstadt, bequeme Anbindung an das Alpenvorland mit seinen Bergen und Seen sowie eine gute Innenausstattung und Fassadengestaltung. " Lesen Sie mehr.....

Schüler besuchen das Rathaus

1. Bürgermeister Klaus Heilinglechner empfängt Schüler der 4. Klassen  am Donnerstag, 14.11. und Freitag 15.11.2019 im Rathaus.
Es werden Fragen beantwortet und der Ablauf im Rathaus erläutert.

Stellungnahme zum Projekt Surfwelle

Der 1. Bürgermeister der Stadt Wolfratshausen wurde nach der Stadtratsdiskussion vom 12.02.2019
von Vertretern der Presse gebeten, Stellung zu der von einigen Stadträten formulierten Kritik zum
Projektmanagement der Stadtverwaltung beim Projekt Surfwelle zu beziehen.

In der Stadtratssitzung vom 18.12.2018 bedankten sich verschiedene Stadträte für die ausführliche
Information zum Projekt und das Vorgehen. In der darauffolgenden Sitzung, zwei Monate später, ein
„schlechtes Projektmanagement“ zu attestieren, ist in sich nicht stimmig und wird der Realität nicht
gerecht.

In der Stadtratssitzung vom 12.02.2019 wurden durch den 1. Bürgermeister, Herrn Klaus
Heilinglechner, Fehler bei der Erstellung und Herausgabe der Vorbereitungsunterlagen für die Sitzung
eingeräumt.

Die Forderung in der Februarsitzung „endverhandelte“ Verträge vorzulegen, war aufgrund der
Weihnachtsfeiertage und Urlaubszeit terminlich nicht realisierbar. Zudem war klar, dass die Verträge
vor Unterzeichnung auf Grund Ihrer Laufzeit nochmals dem Stadtrat vorzulegen sind. Den Stadträten
wurden somit nur Entwürfe der Verträge nach dem Stand der letzten Vertragsverhandlung vorgelegt.

Weiter wurde eine mangelhafte Kostenberechnung des Ingenieurbüros kritisiert, für die der Ingenieur
in der Sitzung am 12.02.2019 die Verantwortung getragen hat. Festzustellen ist, dass die
Kostenberechnung, welche am 18.12.2018 vorgestellt wurde, auch der Projektleitung nicht früher
bekannt war und diese Kostenberechnung somit erst sehr spät (Weihnachten, Urlaub, usw.) an das
Bauamt zur Plausibilitätsprüfung weitergegeben werden konnte.

Die Kritik einer pauschal mangelhaften Vorgehensweise durch das Projektmanagement weist der
Bürgermeister entschieden zurück. Ein Projekt dieser Komplexität und mit diesem hohen
Innovationsgrad über die lange Dauer von jetzt bereits sechs Jahren hätte ohne funktionierendes
Projektmanagement nie so weit entwickelt werden können.

Das Projekt „Surfwelle“ steht in einem unglaublichen Spannungsfeld unterschiedlicher Anforderungen
(Stadtrat, Leader, Behörden, Kraftwerksbetreiber etc.). Viele unterschiedliche Interessen und
Aufgaben der einzelnen Beteiligten stehen in direkter Konkurrenz oder in Abhängigkeit zueinander.
Der Inhalt von Genehmigungen kann erst am Ende eines Verfahrens festgestellt werden, für dessen
Einleitung derzeit aber noch gearbeitet werden muss. Unzählige, wohlüberlegte und gut vorbereite
Abstimmungsgespräche sind bis jetzt erforderlich gewesen, um die Voraussetzungen für die
Realisierung des Projekts „Surfwelle“ und einen Förderantrag für das EU-Programm LEADER zu
schaffen.

Die Arbeit für das Projekt „Surfwelle“ wurde durch die Stadtverwaltung beharrlich und zielorientiert
über viele Jahre hinweg gesteuert. Die hierfür vorhandenen Personalkapazitäten und Ressourcen
waren dabei stets knapp bemessen. Der große öffentliche Erwartungsdruck gegenüber dem Projekt
„Surfwelle“, inklusive der großen Aufmerksamkeit im Stadtrat, bedeutet darüber hinaus hohe
Kommunikationsanforderungen und zusätzlichen Aufwand im Rahmen des Projektmanagements.
Zu würdigen ist in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich das große Engagement und die
Beiträge der weiteren Projektbeteiligten in diesem langwierigen Prozess.
Hierzu zählen beispielsweise:

  • der Kraftwerksbetreiber lässt sich in seinen Kraftwerkskanal auf die Planung einer Baumaßnahme ein,
    die für ihn nachhaltig Zusatzaufwand bedeutet und bis auf Weiteres wirtschaftliche Nachteile in Form
    von Erzeugungsverlusten verursacht

  • der Verein „Surfing Wolfratshausen e.V.“ hat eine bemerkenswerte Summe an Spendengeldern
    akquiriert und ein Betreiberkonzept entwickelt, um das Projekt zu ermöglichen und nachhaltig zu betreiben.
    Da es noch keine bereits realisierten Vergleichsprojekte gibt, hat der Verein viel Pionierarbeit zu leisten,
    z.B. hinsichtlich des Sicherheitskonzeptes

  • die übergeordneten Behörden setzen sich offen und wohlwollend mit einem Projekt auseinander,
    welches komplett neu in seiner Art ist

Die Stadtverwaltung hat Ihre Rolle als Wegbereiter und Mittler in dieser komplexen Konstellation von Akteuren und Sachverhalten gewissenhaft und aktiv angenommen und ausgefüllt.
Das Projekt „Surfwelle“ befindet sich jetzt auf der Zielgeraden.
Um die Möglichkeiten für eine erfolgreiche Umsetzung weiter zu verfolgen, braucht die Stadtverwaltung die Unterstützung des Stadtrates.
Zudem muss die bislang sehr vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten weiter gepflegt und konsequent fortgesetzt werden.

In der Stadtratssitzung vom 12.02.2019 kam deutlich heraus, dass die momentan gesetzten Auflagen eine gewisse Herausforderung darstellen, die nur gemeinsam und mit Kompromissbereitschaft zu meistern sind.

Dankesworte vom 1. Bürgermeister Klaus Heilinglechner

Die aktuelle Situation hat sich auch in Wolfratshausen wieder entspannt. Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Bundeswehr, der Bergwacht und der Bereitschaftspolizei für Ihr engagiertes Helfen und für die hervorragende Zusammenarbeit im Namen des Stadtrates und natürlich persönlich sehr herzlich bedanken. Es ist beruhigend zu wissen hier immer Unterstützung zu erhalten. Unsere beiden Feuerwehren waren seit Freitag ununterbrochen im Einsatz und räumten die Dächer des Feuerwehrgerätehauses in Wolfratshausen, Kindergarten Badstraße und Königsdorferststraße, Mehrzweckhalle, Straßenmeisterei, Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg, BRK Gebäude am Moosbauerweg sowie an der Kirche in Waldarm.
Auch unser städtischer Bauhof hat hervorragende Arbeit geleistet. Schon durch das frühzeitige Abfahren der Schneemassen von den innerstädtischen Straßen konnte die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge jederzeit gewährleistet werden, so mussten auch durch den weiteren Schneefall keine Straßen gesperrt werden. Herzlichen Dank auch allen, die im Hintergrund alle Einsätze koordiniert haben, die Kommandanten, Bauhofmeister und Verwaltungsmitarbeiter. Sie haben vorbildhafte und hervorragende Arbeit geleistet.


Ministerpräsident Dr. Markus Söder bedankt sich bei den Helfern in der Straßenmeisterei Wolfratshausen.

Von der Fraktion der Grünen wurde kürzlich der Antrag „Lastenfahrräder anstatt Lieferwagen für Paketlieferdienste in Wolfratshausen“ gestellt.
Zur Eruierung dieses Themas ist nun eine Exkursion zum Olympiawerk und Domagkwerk (www.domagkwerk.de) in München am Freitag, den 21.9.2018 geplant.

Dort können wir uns umfassend zu bereits gemachten Erfahrungen zur Etablierung einer entsprechenden Lieferlogistik, zu Quartierslogistikzentren und zu weiteren Themen der Elektromobilität informieren (z.B. Quartiershub, Last-Mile-Logistik, E-Mobilitäts-Station, Fuhrparkanalyse, Ladeinfrastruktur, Kompetenzzentrum E-Mobilität) und konkrete Projektbeispiele besichtigen.
Ggf. ist am Ende des Tages auch die Besichtigung des Genossensschaftsprojektes WagnisART möglich. Dieses Projekt ist auch sehr innovativ und hat den Deutschen Städtebaupreis und den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten.

 

Ganz im Sinne des Themas werden wir mit einem E-Bus unterwegs sein.

  der Fraktion der Grünen wurde kürzlich der Antrag „Lastenfahrräder anstatt Lieferwagen für Paketlieferdienste in Wolfratshausen“ gestellt. Zur Eruierung dieses Themas ist nun eine Exkursion zum Olympiawerk und Domagkwerk (www.domagkwerk.de) in München am Freitag, den 21.9.2018 geplant.

 

Dort können wir uns umfassend zu bereits gemachten Erfahrungen zur Etablierung einer entsprechenden Lieferlogistik, zu Quartierslogistikzentren und zu weiteren Themen der Elektromobilität informieren (z.B. Quartiershub, Last-Mile-Logistik, E-Mobilitäts-Station, Fuhrparkanalyse, Ladeinfrastruktur, Kompetenzzentrum E-Mobilität) und konkrete Projektbeispiele besichtigen. Ggf. ist am Ende des Tages auch die Besichtigung des Genossensschaftsprojektes WagnisART möglich. Dieses Projekt ist auch sehr innovativ und hat den Deutschen Städtebaupreis und den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten.

 

Ganz im Sinne des Themas werden wir mit einem E-Bus unterwegs sein.

Spendenübergabe an die Lebenshilfe

1.Bürgermeister Klaus Heilinglechner war heute zu Besuch bei der Lebenshilfe in Bad Tölz und hat einen Spendenscheck von 1000,-- € aus dem Erlös der Tombola Sportlergala übergeben. Der Verwendungszweck geht an die Teilnehmer und der Organisation für die Special Olympics.

Aufwertung Marktstraße / Altstadt

Vorkaufsrecht vom Burgberg