Ehrung der Wettbewerbsteilnehmer

„Weg frei für Igel“ und „Stadtbaum 2025“
Mit zwei Aktionen hat die Stadt Wolfratshausen in diesem Jahr das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Natur- und Artenschutz gewürdigt. Gesucht wurden die schönsten Igeltore sowie besonders eindrucksvolle Stadtbäume auf privatem Grund. Insgesamt gingen 24 Einsendungen ein. „Ziel der Aktionen ist es, das Bewusstsein für durchlässige Gartenzäune und für besonders schöne und wertvolle Bäume im Stadtgebiet zu schärfen“, betonte Bürgermeister Heilinglechner. Die Wettbewerbe wurden von Umweltreferent Dr. Hans Schmidt angeregt und sollen auch künftig zur aktiven Beteiligung am Natur- und Artenschutz in Wolfratshausen motivieren.
Mit einer Ehrung im Sitzungssaal würdigten Erster Bürgermeister Klaus Heilinglechner und Umweltreferent Dr. Hans Schmidt die Teilnehmenden. Unterstützt wurde die Initiative von der Ortsgruppe Wolfratshausen-Geretsried des BUND Naturschutz, vertreten durch die 1. Vorsitzende Dr. Sigrid Bender. Erster Bürgermeister, Umweltreferent und die Vorsitzende des BUND Naturschutz bildeten die Jury.
Igeltore und Stadtbäume ausgezeichnet
Im Wettbewerb „Noch alle Latten am Zaun? – Weg frei für Igel!“ wurden vier Igeltore eingereicht. Den 1. Platz belegte Lena Schmidt aus Wolfratshausen mit einem kreativ gestalteten Regenbogen-Igeltor. „Seit ich im vergangenen Jahr drei Igel überwintern und wieder auswildern durfte, hat mich das Igelfieber gepackt“, erklärte die Preisträgerin. Ihr Garten bietet mit Schlaf- und Futterhäusern sowie Wasserstellen ideale Bedingungen für die Tiere. Den 2. Platz erreichte Petra Buziol, der 3. Platz ging an Michaela Schwarzenbeck.
Beim Wettbewerb „Stadtbaum 2025“ wurden insgesamt 20 Bäume eingereicht. "Wir sind froh, dass wir eine Vielzahl an Bäumen im Stadtgebiet haben und wir möchten, dass das Augenmerk auf dies Bäume fällt", so Erster Bürgermeister Heilinglechner. Beim Stadtbaum gab es zwei erste Plätze: Michael Fitzek und Wiggerl Gollwitzer hatten unabhängig voneinander dieselbe stattliche Rotbuche in der Bahnhofstraße vorgeschlagen. Der 2. Platz ging an Elisabeth und Michael Strobl mit einer Waldkiefer, der 3. Platz an Eva Döbler mit einer Sommerlinde. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde, die Preisträger zusätzlich einen Gutschein eines Gartencenters.
Erfassung von Stadtbäumen per App
Dr. Sigrid Bender machte im Rahmen der Veranstaltung zudem auf die App "Mein Baum" aufmerksam, mit der Bürgerinnen und Bürger Bäume im Stadtgebiet erfassen können. Über die Anwendung lassen sich verschiedene Daten zu den Bäumen dokumentieren. Diese Informationen werden an die Technische Universität München und Weihenstephan weitergeleitet. Auf diese Weise kann der Zustand der Stadtbäume dokumentiert werden.