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Erfolgreiche Ramadama-Aktion 2026

Aktuelles
Müllsammeln in Wolfratshausen

Etwa 200 Teilnehmende halfen beim Müllsammeln

Bei bestem Frühlingswetter beteiligten sich in diesem Jahr mehr als 200 engagierte Bürgerinnen und Bürger an der städtischen Müllsammelaktion „Ramadama“ und sorgten gemeinsam für einen sauberen Start in den Frühling.

Mit dabei waren viele Familien mit Kindern sowie zahlreiche Vereine und Organisationen, darunter der Bezirksfischereiverein, der ADFC, Bürger für Bürger, die DAV-Sektion, die Bürgervereinigung, der VdK-Ortsverband, die Kolpingsfamilie sowie Jugendliche aus dem Jugendhaus La Vida.

Ausgestattet mit Müllsäcken und Plastikhandschuhen schwärmten die Helferinnen und Helfer im gesamten Stadtgebiet aus und sammelten alles, was achtlos oder illegal entsorgt worden war – von Kronkorken, Zigarettenstummeln und Plastikverpackungen bis hin zu größeren Fundstücken wie Zaunteilen im Bergwald und Dämmmaterial.

Einen besonders ungewöhnlichen Fund machten Mitglieder der Wolfratshauser Bergwacht: In den Isarauen zwischen Marienbrücke und Ascholding entdeckten sie ein riesiges Plastikrohr, das erst zerteilt und dann abtransportiert werden musste.

Die Ausgabe der Sammelmaterialien erfolgte durch Ersten Bürgermeister Klaus Heilinglechner gemeinsam mit der zuständigen Umwelt- und Klimaschutzmanagerin Vivian Bergmann im Rathaus. Das Fazit des Bürgermeisters fällt positiv aus: „Obwohl sehr viele Müllsäcke gefüllt wurden, ist insgesamt weniger Müll gefunden worden als in den Vorjahren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich bei unserer Ramadama-Aktion beteiligt haben.“

Umwelt- und Klimaschutzmanagerin Vivian Bergmann weist in diesem Zusammenhang besonders auf achtlos weggeworfene E-Zigaretten hin, von denen einige gefunden wurden: „Diese Vaporizer sind ein unterschätztes Risiko für die Umwelt, denn sie können durch ihre Lithium-Ionen-Akkus Brände verursachen. Vapes zählen zu den Elektrokleingeräten und müssen gesondert am Wertstoffhof entsorgt werden.“

Nach der Arbeit bekamen alle Helfenden eine Brotzeit von der Stadt spendiert, als kleines Dankeschön für ihren Einsatz.